Starker Auftakt in die Berichtssaison 14/10/2024

Die wichtigsten Meldungen des Tages 10/14/2024.
Märkte & Geschehen des Tages:
- Die europäischen Aktienmärkte dürften am Montag gemischt starten, wobei die regionalen Märkte nach einer volatilen Woche wenig Richtung zeigen. Die wichtigsten Indizes schlossen am Freitag höher, da Anleger britische Wachstumsdaten verarbeiteten und über das Wochenende eine mögliche fiskalische Konjunkturankündigung aus China erwarteten.
- Die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum zeigten am Montag ein gemischtes Bild, wobei chinesische Aktien volatil blieben, da Anleger auf die Ankündigung vom Wochenende und deren mögliche wirtschaftliche Auswirkungen reagierten. Chinas Finanzminister Lan Fo'an deutete bei einer Pressekonferenz am Samstag Pläne für eine verstärkte Schuldenaufnahme an und verwies auf einen „recht großen“ Spielraum zur Ausweitung des Defizits, um die Wirtschaft anzukurbeln.
- Die Aktienfutures blieben im nächtlichen Handel am Sonntag weitgehend unverändert, während Anleger auf wichtige Unternehmensgewinne warteten, um zu sehen, ob diese den Markt zu neuen Höchstständen treiben könnten. Die Futures auf den Dow Jones Industrial Average bewegten sich nahe der Nulllinie, während die S&P-500-Futures unverändert blieben und die Nasdaq-100-Futures um 0,1% nachgaben. Obwohl der Anleihemarkt wegen des Columbus Day geschlossen ist, wird der Aktienmarkt wie gewohnt geöffnet sein. Auf der Datenseite werden am Donnerstag die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion für September veröffentlicht, gefolgt von den Baubeginnen und Baugenehmigungen für September am Freitag. Diese Berichte könnten wertvolle Einblicke in den Zustand der Wirtschaft liefern.
Watchlist für heute: TSLA, JPM, UBER, BA, MSFT, NFLX
Bitcoin
- Bitcoin (BTC) stieg am 12. Oktober auf ein Mehrtageshoch, da der Markt die unsichere Aufwärtsdynamik des vergangenen Wochenendes widerspiegelte. Analysten haben nun mögliche Hürden unterhalb von $65K im Blick, doch eine wichtige Kennzahl deutet darauf hin, dass Bitcoin „nach oben durchstarten“ könnte. Die steigende Marktkapitalisierung von Stablecoins nährt zudem den Optimismus für eine anhaltende Bitcoin-Hausse.
- Die monatlichen und wöchentlichen Eröffnungsniveaus bei $62.855 bzw. $63.325 markieren den aktuellen Spotpreis als entscheidendes Kampffeld für Bitcoin. Bei der Analyse der Liquidität im Orderbuch der Börsen identifizierte der Handelsdienst Material Indicators zwei weitere Aufwärtsziele für BTC, beide knapp unter $65.000, was wichtige Marken für die nähere Zukunft aufzeigt. Watchlist: Bitcoin: 58.947-64.610, Ethereum: 2320-2550, Solana: 133,50-152,70
Devisenmarkt
- Das Paar EUR/USD setzt seinen Rückgang fort und nähert sich am frühen Montag der Marke von 1,0920. Verschärfte geopolitische Spannungen im Nahen Osten sowie zunehmende Reibungen zwischen China und Taiwan haben die Risikoaversion geschürt und den Euro – eine Währung, die in solch unsicheren Zeiten häufig als anfälliger gilt – zusätzlich unter Verkaufsdruck gesetzt.
- Das Paar GBP/USD bewegt sich am frühen Montag im europäischen Handel mit moderaten Verlusten nahe 1,3060. Die Safe-Haven-Nachfrage, getrieben durch zunehmende geopolitische Risiken, stärkt den US-Dollar und belastet damit das Paar. Anleger richten ihren Blick nun auf die anstehenden britischen Beschäftigungsdaten, die am Dienstag veröffentlicht werden, für weitere Marktimpulse. Watchlist: EUR/USD: 1,0947-1,1000, USD/JPY: 147-149,50
Rohstoffe
- Gold (XAU/USD) notiert am frühen Montag nach einer starken Erholung Ende letzter Woche wieder im Minus. Der US-Dollar setzt seine Stärke fort und profitiert von einer negativen Verschiebung der Risikostimmung, teils angeheizt durch Sorgen um Chinas Konjunkturausblick und geringe Handelsvolumina. Diese Dynamik gilt es im Wochenverlauf im Auge zu behalten.
- Die Rohölpreise starteten die Woche mit einem Abwärtstrend, nachdem Konjunkturdaten aus China als bearish für die Ölnachfrage eingestuft wurden. Zentraler Datenpunkt war der Inflationsbericht für September, der einen moderaten Anstieg der Verbraucherpreise von 0,4% auswies und damit hinter der von Reuters erwarteten Prognose von 0,6% zurückblieb. Dies war zudem der langsamste Preisanstieg seit drei Monaten, so der Bericht. Während niedrigere Verbraucherpreise normalerweise eine stärkere Konsumnachfrage signalisieren und als bullish für Öl gelten, hat sich die Interpretation des Marktes diesmal verschoben. Stattdessen wird das schwächere Preiswachstum als Zeichen einer nachlassenden Nachfrage gewertet, wobei Sorgen bestehen, dass sich dieser Trend vertiefen könnte, während die Inflation weiter abkühlt. Watchlist: GOLD 2600-2685, US Oil: 71,40-77,60
Das TEFS-Analystenteam wünscht Ihnen einen erfolgreichen Tag!



